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Genialer Trick zum Kühlen - So wird Ihr Bier eiskalt - in wenigen Minuten
Die Deutschen lieben Bier. Vor allem an heißen Tagen. Aber wie bekommt man sein Bier möglichst schnell kalt? Zwei Zutaten von der Tankstelle reichen und in wenigen Minuten ist das Bier eiskalt.
Berlin Fashion Week: Mit Mutti im Modezirkus

Was macht man, wenn die Kinder zu alt für den Spielplatz sind? Man nimmt sie mit zur Fashion Week! Das dachten sich offenbar Milla Jovovich, Jenny Elvers und Ursula Karven. Auf dem Laufsteg gab es ebenfalls prominente Mütter-Töchter-Auftritte.

Risiko Geburt: Haftpflichtkosten für Hebammen steigen und steigen...

Viele der rund 23.000 Hebammen in Deutschland sehen sich in ihrer Existenz bedroht, weil sie die hohen Versicherungsprämien für ihre Berufshaftpflicht kaum noch zahlen können. "Die Prämien werden weiter steigen", sagte die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands, Martina Klenk, in Karlsruhe. Die nächste Erhöhung steht diesen Freitag an.

Notwendig ist aus Sicht des Verbandes eine "grundsätzliche Lösung", die alle in der Geburtshilfe Tätigen einschließt, auch Gynäkologen. Dies könne entweder über die gesetzliche Unfallversicherung geregelt werden, in die alle einzahlen und aus der Geschädigte Geld bekommen, sagte Klenk. Oder es müsse ein steuerfinanzierter Haftungsfonds kommen, aus dem Geschädigte im Notfall Geld erhalten.

Am Freitag steigt die Versicherungsprämie von derzeit 6274 auf 6843 Euro im Jahr, 2017 soll sie dem Verband zufolge gar auf 7639 Euro erhöht werden. Allein von der Prämie ab Juli müssten Hebammen mindestens 1954 Euro selbst stemmen – trotz des mit den Kassen ausgehandelten Sicherstellungszuschlags, nach dem die Hebammen einen Teil des Geldes wieder zurückbekommen sollen. Den nach langem Streit erzielten Ausgleich bewertet der Hebammenverband nur als Tropfen auf den heißen Stein.

Geburtshilfe: wenige, aber teure Schäden

Föhr Hebammen 14.59"Das ist keine Lösung", sagte Klenk – nicht nur vor dem Hintergrund, dass der Ausgleich verspätet und nur unter bestimmten Bedingungen ausbezahlt werde. Denn die Prämien werden nach ihrer Prognose immer weiter steigen. "Und das nicht, weil wir schlampig arbeiten oder mehr Fehler machen." Hintergrund seien steigende Kosten, denn durch die medizinischen Möglichkeiten lebten Menschen mit Geburtsfehler länger.

In der Geburtshilfe entstehen verhältnismäßig wenig Schäden, dafür aber sehr große. Nach Angaben des Verbandes der Deutschen Versicherer GDV machen Schäden mit mehr als 100.000 Euro Leistungsumfang bei Hebammen mehr als 90 Prozent des gesamten Schadenvolumens aus. Ist ein Kind durch einen Geburtsfehler schwer geschädigt, leistet der Versicherer im Schnitt laut GDV heute 2,6 Millionen Euro. Von 2003 bis 2012 seien die Ausgaben für schwere Geburtsschäden um fast 80 Prozent gestiegen.

Tipps Geburt_20 UhrWeil Hebammen sich die laufenden Kostensteigerungen nicht mehr leisten könnten, geben sie Klenk zufolge seit Jahren "reihenweise" die risikoreiche Geburtshilfe auf – mit Folgen für Schwangere und junge Mütter. "Es droht eine dramatische Unterversorgung in der Geburtshilfe und in der Wochenbettbetreuung."

"Wir haben schon jetzt massive Versorgungsengpässe in Kliniken, die mit freiberuflichen Beleghebammen arbeiten, bei Hausgeburten und in Geburtshäusern", sagte Klenk. "In Großstädten wie auf dem Land." So habe erst vor kurzem das Geburtshaus Fulda geschlossen. Eine Reihe von Geburtshäusern biete nur noch Schwangerenvorsorge, Wochenbettbetreuung und Rückbildungsgymnastik an.

Viele Hebammen geben ihren Beruf auf

1991 gab es in Deutschland nach Angaben von Klenk noch 1186 Kliniken mit Geburtshilfe, 2010 waren es noch 807 und 2014 nur noch 725. Dies habe mit den Finanznöten der Kliniken zu tun, aber auch damit, dass es schlicht zu wenig Hebammen gebe. Sechs Hebammen, die für einen Schichtbetrieb nötig seien, gebe es oft nicht.

Grundsätzlich muss bei jeder Geburt eine Hebamme dabei sein. Die meisten Babys kommen im Krankenhaus zur Welt. Nur wenige Frauen entscheiden sich für eine Geburt außerhalb eines Krankenhauses, etwa in einem Geburtshaus oder zu Hause.

Von den rund 717.565 Kindern, die 2014 zur Welt kamen, wurden nur 11.391 nicht im Krankenhaus geboren. 147.352 Kinder wurden 2014 mit Hilfe einer freiberuflichen Hebamme geboren – in der Klinik, im Geburtshaus oder zu Hause. Das entspricht in etwa jedem fünften Baby.

Glücklicher Zufall: Neue Farbe entdeckt - wunderschön und praktisch

Viele tolle Erfindungen, die heute aus unserem Alltag kaum wegzudenken sind, haben wir nur einem Missgeschick zu verdanken. Das berühmte Post-It existiert nur, weil es seinem Erfinder nicht gelungen ist, einen starken Klebstoff zu entwickeln. Selbst der Kartoffelchip ist das Ergebnis eines misslungenen Versuchs, Pommes Frites zuzubereiten. Die neue Farbe, die nun an der Oregon State University entdeckt wurde, ist ebenfalls das Resultat eines kleinen glücklichen Unfalls.

Eigentlich wollten der Chemiker Mas Subramanian und sein Team ein neues Material entwickeln, das bei der Herstellung von Elektrogeräten verwendet werden könnte, berichtet die Universität. Als sie jedoch das schwarze Manganoxid mit anderen Chemikalien mischten und auf etwa 1093 Grad erhitzten, kam überraschend ein intensiv blaues Gemisch zustande. Das "YInMn"-Blau war geboren.

Das neue Pigment wird durch eine einzigartige Kristallstruktur gebildet, das rote und grüne Wellenlängen des Lichtes absorbiert und nur blaue reflektiert, erklärt die Oregon State University. Dadurch entsteht die pulsierende Farbe, die sehr beständig ist. Sogar in Öl oder Wasser verblasst sie nicht. 

Neue Farbe könnte zur Isolierung benutzt werden

Die neue Farbe ist bereits 2009 entdeckt worden. Doch danach geriet sie in Vergessenheit. Bis die Universität nun einen exklusiven Lizenzvertrag mit der Shepherd Color Company abschloss. Nun soll sie in einer Reihe von Lacken und Kunststoffen verwendet werden. Denn das "YInMn"-Blau zeichnet sich nicht nur durch einen einzigartigen Farbton aus. Keiner seiner Bestandteile ist giftig.

"Seit die alten Ägypter erste Blau-Pigmente entwickelt haben, kämpft die Farbindustrie mit Toxizitäts- und Haltbarkeitsproblemen", sagte Subramanian. Die neue Farbe zeichne sich aber gerade durch das Fehlen toxischer Stoffe aus.

Und sie hat noch eine praktische Funktion. Durch das hohe Infrarot-Reflexionsvermögen von etwa 40 Prozent könnte sie etwa dazu eingesetzt werden, Häuser kühl zu halten, und so die Energieeffizienz erhöhen, so Subramanian.

NASA International Space Station On-Orbit Status 28 June 2016

Expedition 48 Commander Jeff Williams is conducting a 3-D printing experiment inside the Destiny laboratory module today. His crewmates, Flight Engineers Oleg Skripochka and Alexey Ovchinin, worked on a variety of Russian experiments and readied a cargo ship for departure.

Mit 16 entführt vom IS: "Sie hielten mich gefangen, schlugen und vergewaltigten mich

Gefangenschaft, Schläge, Vergewaltigungen: Die 16-jährige Jesidin Nihad wurde von der Extremistenmiliz Islamischer Staat entführt. Dem jungen Mädchen gelang die Flucht - doch ihr Leiden hat bis heute kein Ende gefunden.

Brexit-Gag auf Pornhub: "Dumb British blonde fucks 15 Million People at once

Boris Johnson hat sich binnen weniger Tage zum Buhmann Großbritanniens entwickelt. Londons Ex-Bürgermeister hatte an vorderster Front für den Brexit gekämpft - und seit klar ist, dass die Mehrheit des Landes gegen den Verbleib in der EU gestimmt hat, schlägt ihm der blanke Zorn der Bevölkerung entgegen. Auf den Straßen Londons wurde der Konservative nach dem Referendum ausgebuht, angeblich brauchte er sogar Polizeischutz. Und auch im Netz ist er zur Zielscheibe des Hasses geworden.

Ein Johnson-Gegner war dabei besonders kreativ: Er lud die Siegesrede des 52-Jährigen auf Pornhub hoch (dieser Link verweist auf eine Seite mit pornographischem Inhalt, das Video selbst ist jugendfrei). Mit den Worten: "Dumb British blonde fucks 15 Million People at once" (frei übersetzt: Doofe britische Blondine vögelt 15 Millionen Menschen auf einmal") Dabei ist der Titel bewusst zweideutig - das englische Wort "Fuck" heißt  auch "verarschen - funktioniert übersetzt ebenfalls wunderbar.

Kritiker werfen Johnson vor, sich aus reinem Opportunismus an die Spitze des Brexit-Lagers gestellt und aus persönlichen Motiven die Zukunft der Insel aufs Spiel gesetzt zu haben. Der frühere Journalist hatte einst als Korrespondent in Brüssel mit - teils erfundenen - Geschichten über den Regulierungswahn der EU-Bürokraten dazu beigetragen, Europa bei seinen Landsleuten in Verruf zu bringen. 

Anschlag in Istanbul: Eine Stadt zwingt sich, weiterzuleben

"Hepimize gecmis olsun" schreibt mir mein Freund Özgür, das heißt: Uns allen gute Besserung. Wir wohnen seit anderthalb Jahren in Istanbul, mein Türkisch ist noch lange nicht perfekt, aber einige Wörter habe ich schneller gelernt als erhofft.

Raphael Geiger

Patlama: Explosion. Katliam: Massaker. Sehit: Märtyrer. Das letzte Wort ist die Standardvokabel, wenn Soldaten und Polizisten getötet werden, was im Moment so gut wie jeden Tag passiert. Aber die Türken haben ein Gesetz, wonach auch zivile Opfer eines Anschlags so genannt werden sollen: Sehidimiz, unsere Märtyrer.

64 Tote in Istanbul allein in einem halben Jahr

36 waren es jetzt am Flughafen Atatürk, elf vor drei Wochen in der Nähe der Altstadt, fünf im März in der Fußgängerzone und zwölf im Januar in der Nähe der berühmten Blauen Moschee. Das sind nur die Anschläge und die Opfer in Istanbul, noch viel mehr Menschen starben in der Hauptstadt Ankara und in den kurdischen Gebieten im Südosten des Landes.

Als wir in Istanbul ankamen, war diese Stadt eine der meistbesuchten der Welt. Über eine Million Touristen allein aus Deutschland, einige davon waren unsere Freunde, wir hatten eigentlich jede Woche Besuch. Anfang Juni wählten die Türken die prokurdische linke HDP ins Parlament und nahmen damit Präsident Erdogan zum ersten Mal die Mehrheit.

Istanbul-Ticker 29.6.

Man soll das als Journalist eigentlich nicht so offen sagen, aber in der Nacht habe ich mich gefreut. Habe auf dem Weg nach Hause kurdische Jugendliche Böller schießen gehört und danach darauf gewartet, wie Erdogan reagieren würde. Er sagte fast drei Tage lang gar nichts. Das, meinten türkische Freunde, hätten sie noch nie erlebt. Der Präsident war offenbar geschockt.

Vor einem Jahr war die Welt noch in Ordnung

Und Istanbul war ein guter Ort im beginnenden Sommer, so fühlte sich der Juni 2015 an, und wir merkten nicht, dass gerade erst alles anfing. Der ganze große Irrsinn: Krieg, Anschläge. Viel zu viele Märtyrer, nennen wir sie: Opfer.

Der uralte Konflikt mit den Kurden begann aufs Neue, und die Türkei ließ sich endlich ein auf den Kampf den IS. Viel zu spät, denn der hatte jahrelang im Land ein Netzwerk aufbauen können. Er nahm bald Rache.

In Suruc an der syrischen Grenze tötete ein junger IS-Anhänger sich selbst und 32 Jugendliche, die Hilfe nach Kobane bringen wollten. Im November fuhr der Bruder des Suruc-Attentäters nach Ankara, sprengte sich in die Luft inmitten einer Friedensdemonstration. 102 Tote.

29-Bürger reagieren entsetzt auf erneuten Anschlag in der Türkei-5006121316001

Erdogan versprach Stabilität, gewann die Neuwahl, und das Land wurde nur instabiler. Unsere Stadt, Istanbul, ist gewohnt, weiterzumachen. Sie übersteht Attentate. Die Menschen warten ein paar Tage und gehen dann doch wieder einkaufen in der Fußgängerzone, gehen einfach hinweg über die Stelle, wo eben noch Leichenteile lagen.

Zurück in die Normalität, abhaken, weitermachen

Wie viel kann man aushalten? Der Flughafen galt allen als sicher. Er ist, so viel lässt sich sagen, besser geschützt als europäische. Muss er auch: Er ist der Stolz dieses Landes, inzwischen zählt er mehr Passagiere als Frankfurt. Der drittgrößte Flughafen Europas.

Der Flughafen in Brüssel schloss nach dem Attentat im März für zwei Wochen. In Istanbul starten am nächsten Morgen schon wieder die ersten Maschinen. Man zwingt sich zurück in die Normalität, abhaken, weitermachen.
Ich mag das sehr an Istanbul, auch wenn ich weiß, dass vieles verborgen liegt in den Menschen. Dass Millionen von ihnen Präsident Erdogan hassen, dass viele mit ihren kurdischen Freunden fühlen. Dass, wenn man genauer hinsieht, das Leben nicht mehr ganz so leicht und fröhlich ist nach einem Jahr Terror und Krieg.

Explosion Istanbul 10.04

Dieses Jahr kommen kaum Touristen, Istanbul ist gespenstisch leer. Ich kenne Leute, die um ihren Job fürchten, weil sie im Tourismus arbeiteten. Hotels, die letztes Jahr eröffneten, müssen vielleicht bald schon wieder schließen. Fast jeden Tag gehe ich durch die Gassen mit all den Souvenirläden, auch von ihnen viele neu, gedacht als sichere Investition. Jetzt stehen sie vor dem Aus.

Istanbul? Zu vielen zu riskant

Istanbul, das Städtereiseziel, das europäische Gesicht der Türkei, ist weiter Richtung Nahost gerückt. Ist den meisten zu riskant geworden. Die Türken tanzen und lachen weiter, sie zwingen sich dazu, nächste Woche steht das Ende des Ramadan an, ein Fest so wichtig wie für Christen Weihnachten.

Aber wenn die Türken diesmal anstoßen, die einen mit Ayran, die anderen mit Raki, dann ganz vage auf bessere Zeiten. Und niemand weiß, wann die kommen. 

+++ Der Tag im Ticker +++: Reisebus rast in Schwertransporter - elf Verletzte

+++ 13.02 Uhr: Bus fährt auf stehenden Schwertransporter - elf Verletzte +++

Ein mit mehr als 50 Fahrgästen besetzter Reisebus ist bei Dortmund auf einen Schwertransport gefahren, der auf einem Seitenstreifen der Autobahn parkte. Bei dem Unfall auf der A2 wurden am frühen Mittwochmorgen elf Reisende leicht verletzt. Der Bus war nach Polizeiangaben auf das Sicherungsfahrzeug des Transports gefahren und hatte es auf den Schwertransporter geschoben. Das Sicherungsfahrzeug wurde komplett zerstört, der Bus an der rechten Seite und im Frontbereich schwer beschädigt. Der Bus war auf dem Weg von London nach Berlin. Die Fahrer des Schwertransporters und des Sicherheitsfahrzeugs waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in ihren Fahrzeugen und blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 750.000 Euro. Warum der Busfahrer den parkenden Fahrzeugen nicht auswich, ist noch unklar. "Die Beamten haben die Spuren gesichert, und Fotos gemacht", sagte eine Sprecherin der Dortmunder Polizei. "Das Ganze muss jetzt ausgewertet werden." Gegen den 40-Jährigen werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ 12.36 Uhr: Wrack von 2015 gesunkenem Flüchtlingsboot im Mittelmeer geborgen +++

Mehr als ein Jahr nach der bislang vermutlich schlimmsten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer hat Italiens Marine das Wrack des im April 2015 gesunkenen Boots geborgen. Die Suchmannschaften holten die Überreste des Schiffs, das mit mehr als 700 Menschen an Bord vor der Küste Libyens kenterte, bereits am Montag vom Meeresgrund in fast 400 Metern Tiefe, wie die Marine am Mittwoch mitteilte. Das Wrack soll nun nach Sizilien gebracht und untersucht werden. Dabei werden die Überreste in einer kühlbaren Transportvorrichtung aufbewahrt. Die Experten wollen so schnell wie möglich mit der Identifizierung der Toten beginnen. Nach der Katastrophe vom 18. April 2015 wurden bereits etliche Leichen geborgen, die genaue Zahl der Todesopfer blieb aber unklar. Nur 28 Menschen hatten die Tragödie überlebt.

+++ 11.25 Uhr: Schwangere lässt sich von Navi fehlleiten und fährt sich fest +++

Von ihrem Navigationsgerät hat sich eine schwangere Frau zusammen mit ihrem kleinen Sohn in Hattingen in Nordrhein-Westfalen in ein Waldgebiet fehlleiten lassen. Als sie den Fehler bemerkte, fuhr sich die Frau am späten Dienstagnachmittag bei einem Wendemanöver im Waldboden fest, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Einsatzkräfte der Feuerwehr holten die Schwangere und ihren sechs Jahre alten Sohn unversehrt aus dem Waldgebiet ab. Ihr Auto musste die Frau zunächst zurücklassen - wegen des schwer zugänglichen Gebiets dauerte die Bergung länger.

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+++ 11.16 Uhr: Hundebesitzer auf Flucht vor Kühen von Hubschrauber gerettet +++

Aus Angst vor einer sich drohend gebärdenden Kuhherde ist in Österreich ein Hundebesitzer in Bergnot geraten. Der 33-Jährige war auf einer Wanderung in Vorarlberg auf die Kuhherde gestoßen, die sich ihm und seinem Hund stampfend in den Weg stellte. Vorsichtshalber wich er nach Angaben der Behörden vom Mittwoch den Tieren über freies Gelände aus - und landete auf einem Grat, auf dem er mit seinem Hund weder vor noch zurück konnte. Das Herrchen alarmierte die Feuerwehr. Beide wurden per Hubschrauber mit einem Tau geborgen. Nach einem tödlichen Zwischenfall vor zwei Jahren in Tirol und ähnlichen Vorkommnissen raten die Behörden Hundebesitzern zu großer Vorsicht, wenn sie auf den Almen auf Kühe stoßen.

+++ 11 Uhr: Koalition will strenges Gesetz gegen Freier von Zwangsprostituierten +++

Wer die Dienste von Zwangsprostituierten bewusst in Anspruch nimmt, soll nach einem von der Koalition beschlossenen Gesetzentwurf künftig als Freier keine Ausreden mehr haben und sich eindeutig strafbar machen. Das seit längerem geplante Vorhaben könne am 7. Juli vom Bundestag verabschiedet werden, wie die Rechtsexperten von Union und SPD mitteilten. Auch verschärfte Bestimmungen zum Kampf gegen Menschenhandel stehen dann in zweiter und dritter Lesung auf der Tagesordnung.

+++ 10.35 Uhr: Bayerns Umweltministerin Scharf schließt Atommüll-Endlager in ihrem Land aus +++

Die Rolle Bayerns bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll sorgt für Kontroversen. Landesumweltministerin Ulrike Scharf (CSU) schloss in der "Passauer Neuen Presse" einen Standort im Freistaat kategorisch aus. Der Umweltverband BUND warf der bayerischen Landesregierung eine Verweigerungshaltung vor. Die Gesteine in Bayern seien für die Endlagerung Atommüll nicht geeignet, "das gilt für Granit, Ton und Salz", sagte Scharf. Bei der Sicherheit dürften nicht aus politischen Gründen Abstriche gemacht werden. Allein auf technische Barrieren wie zum Beispiel spezielle Behälter zu vertrauen, reiche nicht aus: "Wir brauchen in den Stein gemeißelte Sicherheit."

+++ 9.46 Uhr: Reservisten-Präsident Kiesewetter zurückgetreten +++

Der Präsident des Verbandes der Bundeswehr-Reservisten, Roderich Kiesewetter, ist zurückgetreten. Als Grund gab der CDU-Abgeordnete in einer von seinem Bundestagsbüro veröffentlichten Erklärung Geldverschwendung seines Verbandes an. Für einen Empfang in Berlin mit 400 Gästen seien 20.000 Euro ausgegeben worden. Von den Kosten habe er nichts gewusst. "Da ich aber, auch wenn ich nicht über Einzelvorgänge unterrichtet sein muss, die Gesamtverantwortung für unseren Reservistenverband trage, trage ich auch die Konsequenzen", erklärte Kiesewetter. Bei der Veranstaltung sei "jegliches Maß" verloren gegangen.

Istanbul-Ticker 10.16

+++ 9.04 Uhr: Flug von Berlin nach Istanbul gestartet +++

Nach den Selbstmordanschlägen am Istanbuler Atatürk-Flughafen ist am Mittwoch entgegen erster Angaben auch vom Flughafen Berlin-Tegel wieder eine Maschine in die Bosporus-Metropole gestartet. Den Abflug bestätigte Flughafensprecher Lars Wagner der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatte er erklärt, dass es am Mittwoch keine Flüge von Tegel in die türkische Metropole geben werde. Ob die weiteren vier regulären Flüge abgesagt würden, sei eine Entscheidung der Fluggesellschaft Turkish Airlines, hieß es am Morgen.

+++ 8.38 Uhr: +++ Toyota ruft 1,43 Millionen Autos zurück +++

Toyota ruft wegen eines möglichen Airbag-Defekts 1,43 Millionen Autos zurück - davon 141.000 in Europa. Das teilte der weltgrößte Autobauer mit. Betroffen sind demnach die Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle des Prius und der Lexus CT 200h aus den Baujahren 2008 bis 2012. Mit 743.000 Stück müssen die meisten Autos in Toyotas Heimat Japan in die Werkstätten. In Nordamerika sind es knapp 500.000 Fahrzeuge.

Die Wagen sind auf der Fahrer- und Beifahrerseite mit sogenannten Curtain-Shield-Airbags ausgestattet, deren Gasgeneratoren aus zwei Kammern bestehen. Bei einigen der Generatoren könne es einen kleinen Riss geben, hieß es. Dieser könne sich ausweiten und zur Trennung der zwei Kammern führen. Die Airbags wurden nach Angaben von Toyota nicht vom japanischen Zulieferer Takata hergestellt, dessen Produkte zuletzt bereits millionenfach zurückgerufen wurden. Es seien bisher keine Todesfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Defekt bekannt.

Toyota

+++ 8.23 Uhr: Flugverkehr in Frankfurt kaum beeinträchtigt +++

Der Anschlag auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen hat sich auf den Flugverkehr in Frankfurt kaum ausgewirkt. Am Dienstagabend sei ein Flug gestrichen worden, am Mittwoch würden drei Flüge aus Istanbul und zwei Flüge nach Istanbul gestrichen, erklärte Flughafenbetreiber Fraport am Mittwochmorgen auf Anfrage.

29-Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag auf Istanbuler Flughafen-5005440280001

+++ 8.11 Uhr: Schwere Explosionsschäden im Flughafenterminal +++

Nach dem Terrorangriff auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen gibt es auch in dem Gebäudekomplex schwere Explosionsschäden. Eine dpa-Reporterin im Flughafen sagte am Mittwoch, besonders schwere Schäden gebe es dort, wo Reisende nach der Landung in der Türkei aus dem Sicherheitsbereich kommen und von Wartenden in Empfang genommen werden. Dort seien die weißen Kunststoffplatten der Deckenverkleidung vollständig heruntergerissen worden. Die Decke weise Rußspuren auf. Scheiben in dem Bereich seien zersplittert, einige schienen Einschusslöcher aufzuweisen.

+++ 7.45 Uhr: Keine Flüge von Berlin-Tegel nach Istanbul +++

Nach den Selbstmordanschlägen am Istanbuler Atatürk-Flughafen gibt es am Mittwoch keine Flüge von Berlin-Tegel nach Istanbul. Dies sagte Flughafensprecher Lars Wagner der Deutschen Presse-Agentur. Regulär wären es am Mittwoch fünf Flüge. Ob davon noch welche stattfinden werden, sei eine Entscheidung der Fluggesellschaften. Ob es Flüge von Istanbul nach Tegel geben werde, ist laut Wagner ebenfalls noch unklar. Am Atatürk-Flughafen hingegen wurde der Luftverkehr wieder aufgenommen. Erste Flüge von Turkish Airlines landeten am frühen Morgen. Der Sender CNN Türk berichtete, Reisende könnten inzwischen auch wieder ins Terminal. Der Angriff sorgt allerdings für ein massives Chaos im Flugverkehr.

Turkish Airlines strich für Mittwoch mehr als 340 Flüge. Die Airline bot allen Reisenden mit Buchungen von oder nach Atatürk Airport an, die Flüge kostenlos umzubuchen oder zu stornieren.

+++ 6.34 Uhr: Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung" +++

Die Verschlüsselung von E-Mails soll durch eine Initiative der Deutschen Telekom und des Fraunhofer-Instituts deutlich erleichtert werden. Unter dem Titel "Volksverschlüsselung" stellten das Unternehmen und das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT am Mittwoch eine Lösung vor, mit der auch technische Laien Ihre Mails mit Hilfe einer kostenlosen Software in wenigen Schritten verschlüsseln können. Eine erste Version läuft auf Windows-PCs, Lösungen für die Apple-Systeme macOS und iOS sowie Android und Linux seien geplant.

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+++ 6.06 Uhr: Schläger überfallen Campingplatz - sechs Schwerverletzte +++

Mit Baseballschlägern und herausgerissenen Zaunlatten bewaffnete Männer haben in Niedersachsen eine Geburtstagsfeier in einer Campinghütte überfallen. Bei dem Vorfall in der Nacht zu Mittwoch kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Gästen der Feier in Visbek (Landkreis Vechta), wie ein Polizeisprecher sagte. Zwei der Angreifer wurden lebensgefährlich und vier weitere Männer schwer verletzt. Feuerwehr und Polizei suchten mithilfe von Hunden und einem Helikopter das Gebiet nach weiteren Verletzten ab. Die Kriminalpolizei stellte Patronen einer Schreckschusswaffe sicher. Zwei Männer wurden festgenommen. Warum es zu dem Überfall kam, war zunächst nicht klar.

+++ 6.05 Uhr: Positiver Trend bei Betreuungsschlüssel in Kitas +++

In Krippen und Kindergärten in Deutschland kümmern sich immer mehr Erzieher um den Nachwuchs. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung kommen bundesweit 9,3 Kinder auf eine Fachkraft. 2012 waren es 9,8. Bei der Ganztagsbetreuung in Krippen gibt es im Schnitt einen Erzieher oder eine Erzieherin für 4,3 Kinder, drei Jahre zuvor war es einer für 4,8 Kinder. Dabei gibt es große regionale Unterschiede: So betreut in Baden-Württemberg eine Fachkraft 7,3 Kindergartenkinder, in Mecklenburg-Vorpommern sind es fast doppelt so viele. Für eine kindgerechte Betreuung empfehlen die Experten der Stiftung einen Schlüssel von 1 zu 3 bei den unter Dreijährigen sowie 1 zu 7,5 bei den Kindergartenkindern.

+++ 5.48 Uhr: Klimaschutzplan 2050 ohne konkrete Kohleausstiegs-Ziele +++

Die Bundesregierung verzichtet im Klimaschutzplan 2050 auf konkrete Ziele für den Kohleausstieg. In einem zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium abgestimmten Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es lediglich, die Stromgewinnung aus Kohle werde an Bedeutung abnehmen. In einem Entwurf vom April hatte es dagegen noch geheißen: "Die Stromerzeugung auf Basis von Kohle muss somit schon deutlich vor 2050 beendet werden." Der neue Entwurf liegt zurzeit für weitere Abstimmungen im Kanzleramt.

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